Schritte

in eine unbekannte Zukunft. Ich fange gerade an, meinen eigenen Garten auszubauen. Das Grundstück war einst ein Bauernhof, und so bin ich stolze Besitzerin eines Schweinestalls (wortwörtlich),einer Scheune und eben einem Stück WEIDE (nicht:Wiese/Rasen) und eines verwilderten Küchengartens. Der Anteil des Hofs wurde so aufgeteilt, dass ich leider nur einen großen Walnussbaum habe, und jetzt Bäume pflanze, damit ich Schatten und Früchte habe.

Das Haus hat so einiges an leider nicht ganz erfreulichen Überraschungen, und muss teilsaniert werden, aber ich mochte es auf den ersten Blick. Es ist nicht perfekt, genau wie ich, hat seine (zukünftigen) Baustellen, aber mit Liebe, Kreativität und Arbeit (und leider auch Geld) kann man es langfristig in ein Traumhaus verwandeln.

Während ich im Garten arbeitete, habe ich bereits ein paar Nachbarn kennengelernt. Mal sehen, wie sich die Leute mit mir vertragen, aber mein Eindruck bisher war insgesamt positiv.

Beruflich habe ich, wie geplant schon die erste Fortbildung besucht, in 14 Tagen gehts zur nächsten,Sensorik.. im April mache ich dann eine weitere B-Lizenz im Bereich Prävention Schwerpunkt Wirbelsäule.

Aufgenommen

Interessant, wie ein Institut mit deutlich schwierigeren Aufnahmekriterien der Meinung ist, dass ich bei ihnen meine Ausbildung machen sollte, während die schwächere Konkurrenz mich als „nicht geeignet“ aussortiert hat.

Das heißt dann, dass ich weiter Anatomie lernen kann (ich hab gemütlich per App angefangen) und noch eine Handvoll Fortbildungen bis Oktober mitnehmen kann.

Dinge, die sich selbst erledigen

Praktisch. Gestern war sie in der Post, die Absage von dem familienfeindlichen Ausbildungsinstitut. Nicht einmal ein Platz auf der Warteliste, sondern ein „nicht geeignet erscheinen“. Mit Familie und über 40 ist man, egal wie man qualifiziert ist,“nicht geeignet“..Wenn ich mit der Ausbildung fertig bin, besuche ich das Ausbildungsinstitut in meinem FuckYou!- Shirt und frage nach der Quote an Abbrechern bei ihnen. Letzter Stand war bei 50%.

In 3 Wochen ist das nächste Auswahlverfahren, der Ausbilder ist das Institut, bei dem ich am liebsten lernen würde. Dort habe ich mein Praktikum gemacht, und fand die Betreuung der Azubis und die Dozenten ziemlich überzeugend.Ausserdem waren dort bereits zwei ältere Azubis mit Kindern, einer davon sogar noch älter als ich. Sollte es dort nicht klappen, gehts doch an die Uni, wobei das Plan B wäre..

Im Laufe der letzten Woche habe ich meine Prüfung als Übungsleiterin für Rehasport im Bereich Innere Medizin abgeschlossen. Genau wie bei der Prüfung in der Orthopädie schriftlich als Drittbeste (mit 96% der Punktzahl) und in der Lehrprobe als Beste. Ein größerer Teil des unterrichteten Stoffs hat viel mit Ausbildungsinhalten der Physiotherapie zu tun, für die ich ja „nicht geeignet“ bin. Schon komisch, wie ich so gut abgeschnitten habe.

Das heißt ich bin jetzt qualifiziert für Rehasport in der Orthopädie, Neurologie(hab ich November abgeschlossen,allerdings unbewertet da anderes Bundesland) und in der Inneren. Krankheitsbereiche wären dann so ziemlich alle orthopädischen Erkrankungen plus Krebsnachsorge, Herzkrankheiten, Arterio sklerose,Diabetes, Lungenerkrankungen, sowie Demenz, Parkinson, MS und weitere. Vorhin habe ich die neuen Lizenzanträge abgesendet. Im Januar hospitiere ich dann noch ein wenig zum Erfahrungen sammeln, bereite ein paar Stunden für die neuen Bereiche vor und arbeite als Springer. Eine eigene neue Gruppe möchte ich nicht mehr annehmen, weil ich diese vermutlich ab Oktober abgeben müsste. Dafür gehen aber Stunden als Ersatztrainer und Urlaubsvertretungen.

Meine Kurse verabschieden sich in die Winterferien. Ich hab Geldgeschenke, aber auch Süßes und Alkohol von meinen Teilnehmern bekommen, dazu den Wunsch, dass ich genau so weitermache wie bisher, weil es einfach richtig gut in meinen Kursen sei.Morgen habe ich noch die zwei letzten Stunden, und muss mich bemühen, überrascht zu sein, weil ich ein paar Teilnehmerinnen letzte Woche dabei bemerkt habe, wie sie eine Weihnachtskarte für mich unterschreiben liessen.

Und dann ist eine Woche Pause. In der Woche schaue ich mein Haus an, schreibe die Mietverträge um bzw. kümmere mich um die neuen Mieter ab Januar und überprüfe den Garten..

Mein Traum ist es, die Scheune an meinem Haus in eine Praxis mit kleiner Sporthalle umzubauen, und dort beizeiten eigene, neue Gruppen anzubieten. Gymnastik, aber eben auch Rehasport. Und vielleicht noch therapeutisches Bouldern/Klettern im hinteren Teil des Grundstückes.

Ruhelos

das passiert öfter. Eine Mischung aus Ärger, aber auch Trauer und Wut hält mich wach. Der Tag war nicht so toll.

Nachdem ich die Einladung zum Vorstellen bei einem Ausbilder in der Physiotherapie hatte, durfte ich feststellen, dass die Bedingungen des Instituts recht familienunfreundlich waren.

Im Gegensatz zu anderen Ausbildern sind dort in allen Ausbildungsjahren die 30 Urlaubstage FESTGELEGT. Es besteht also keinerlei Möglichkeit, die freien Tage in die Schulferien zu legen, und so die Betreuung meiner Kinder in dieser Zeit zu übernehmen, die mich in der Ausbildung ohnehin deutlich weniger sehen werden als derzeit.

Sowas finde ich absolut unmöglich, und die Begründung auch nicht haltbar, da andere Institutionen es durchaus hinbekommen, bei gleicher oder größerer Anzahl an Auszubildenden den Großteil der Urlaubstage frei verfügbar zu lassen und die festgelegten Tage in der Regel in den Sommerferien liegen.

Dazu kommt, dass einige der Orte für die praktische Ausbildung deutlich weiter weg liegen, als die Schule, was aber nicht für alle Azubis so sein wird – nur ein Teil der Azubis muss dann über Monate deutlich weiter fahren, als die anderen. Diejenigen, die über Führerschein und Auto verfügen, womit ich dann ein Kandidat für deutlich verlängerte Fahrtzeit und höhere Spritkosten wäre – die ich selbst zu tragen habe.

Am liebsten hätte ich das Bewerbungsgespräch direkt verlassen, nachdem ich dies erfuhr.. da ich aber bisher noch keine andere Stelle in Aussicht habe, warte ich nun ab und hoffe, dass ich bei den anderen Ausbildern einen Platz bekomme, und hier absagen kann. Wobei ich dann auch deutlich machen möchte, dass ich es unmöglich finde, dass zwar auf junge Azubis aufgrund ihres geringen Einkommens Rücksicht genommen wird in Bezug auf Autofahrt und Urlaub ausserhalb der Hauptferienzeiten („da können sie dann günstiger in den Urlaub“), Eltern dagegen einfach mal Pech gehabt haben, und man aufgrund der Tatsache, ein Auto und Führerschein zu haben, zusätzlich Zeit verliert und zur Kasse gebeten wird. Da wundert man sich, weshalb so viele die Ausbildung abbrechen(um die 50%)… Idioten.

Wobei Idioten noch zu freundlich ist. Übrigens ist die Person, die die Entscheidung über all dies trifft, weiblich. Man hätte eigentlich hoffen können, dass eine Frau mehr Verständnis für die Situation von Müttern und Familie hätte, aber das Gegenteil ist hier leider der Fall.

Ansonsten habe ich heute noch eine Hospitation für meine Ausbildung im Rehasport abbrechen müssen. Ich war letzte Woche sehr stark erkältet, mittlerweile allerdings nicht mehrund war nicht 100% sicher, ob ich nicht mehr ansteckend bin, also bin ich, wie in den Hospitationen zuvor, mit FFP2 Maske zum Hospitieren und habe die Übungsleiterin darüber informiert, da die Teilnehmer hochaltrig und Risikogruppe sind. Darauf hin hat die Frau mich aus dem Kurs gebeten, weil sie es nicht verantworten könne, dass ich ihre Teilnehmer (mit FFP Maske und vor dem Kurs desinfizierten Händen) anstecken würde. Das hätte ich ja verstehen können, wenn die Frau selbst nicht gerade vorher ihren Teilnehmern erzählte hätte, dass der Kurs die Woche vorher ausfallen musste, weil sie selbst krank und angeschlagen war..also vom Gesundheitszustand ungefähr da war, wo ich gerade bin, mit dem Unterschied, dass SIE keine Maske trug und potenziell deutlich ansteckender sein konnte.

Ich fand das dermaßen unmöglich, dass ich mich wirklich geärgert habe. Plus die Tatsache, dass mir nun noch eine Stunde fehlt, und die beiden regionalen anderen Anbieter, zu denen ich alternativ könnte, leider Weihnachtsfeiern haben, und ich nun nochmal ein gute Stunde Fahrtzeit für den letztmöglichen Anbieter morgen Nachmittag habe..die Dame von diesem Kurs kannte ich glücklicherweise aus meiner letzten Hospitation im Bereich Neurologie, und diese hatte mich auch eingeladen, im Lungensport zu hospitieren. Und NATÜRLICH trage ich morgen ebenfalls FFP2 Maske, weil ich nicht riskieren mag, jemanden anzustecken..

Ich glaube, am meisten verletzt hat mich die Unterstellung, die Sicherheit der Teilnehmer zu gefährden, noch dazu von jemanden, der selbst die Sicherheit der Teilnehmer gefährdet..also etwas unterstellt zu bekommen, was ich nie bewusst tun würde, von einer Person, die gleichzeitig genau das tut, was sie mir unterstellt.

Doppelmoral..

Und dann im Auto die Realisierung, dass die Stunde, die ich eigentlich hospitieren wollte, nicht fachgerecht ausgeführt wird. Der Gefäßsport sollte eigentlich mit Gehtraining gefördert werden, in dem höchstens 20qm großen Räumchen standen aber schon mehrere Stühle, und freies, längeres Gehen, wie mir im Seminar als notwendig vermittelt wurde, wäre gar nicht möglich gewesen. Die Übungsleiterin hätte dort einfach eine Stunde Hockergymnastik angeboten, die man sonstwo einfach im Seniorensport besuchen könnte..was auch erklärt, warum diese Stunde über private Gebühren und nicht Verordnung vom Arzt abgerechnet wird. Die Kasse würde für diese Stunde nämlich nicht die Kosten übernehmen..

Alles in allem ein großer Zeitverlust für mich heute. Das Deprimierende, im Schlimmstenfall in dem Institut, was so Familienfeindlich ist, die Ausbildung machen zu müssen, plus eben der zusätzliche Ärger durch die vermasselte Hospitation, die mich nun morgen 3 weitere Stunden Zeit kosten wird, da ich nochmal woanders hin fahren muss, obwohl meine Lernzeit aufgrund meiner Erkältung letzte Woche schon verkürzt ist..

zuviel Ärger an einem Tag.

Unterwegs

Die Dinge ändern sich. Ich hab lange nicht mehr geschrieben, ich hab lange nicht mehr gespielt.

Ich hab angefangen, für Geld zu arbeiten.

Es war einfach zuviel. Die unbezahlte Arbeit. Auch Care-Arbeit genannt. Kinder großziehen, oder ehrenamtlich im Sport und in der Schule. Und auch mit dem Klavier..Musik für die Seele, unbezahlt. Ungeschätzt.Gestohlen von Anderen.

Egal, wieviel Zeit und Mühe man investiert, man bekommt ständig Fragen, was man tut.

Weil Arbeit ohne Geld dahinter nun einmal keine Arbeit ist, egal wie müde man davon wird, und ganz gleich, wie wertvoll diese Arbeit für eine Menge Menschen ist.

Eigentlich fing alles noch unverkrampft an, ich wollte eine Fortbildung machen, um im Sportverein meiner Kinder als Trainerin einigermaßen qualifiziert aushelfen zu können.Um das Zertifikat zu bekommen, brauchte ich einen erste Hilfe Schein. Und weil ich den gerade hatte, und Bekannte anboten, bei ihnen für einen sehr günstigen Preis schnell meinen Rettungsschwimmer in Silber zu machen, hab ich schnell meinen Rettungsschwimmer drangehängt. Dann bei den Bekannten als Aushilfsschwimmlehrerin angefangen, was erst eine Herausforderung, dann aber viel Spaß war. Und als sich anbot, einen Lehrschein fürs Schwimmen zu machen, nahm ich diese Möglichkeit auch noch wahr. Anschließend informierte ich mich über die Möglichkeiten mit dem Zertifikat, welches ich für den Sportverein gemacht hatte, und schloß daran dann den Erwerb einer B-Lizenz im Bereich Präventions- und Gesundheitssport an, um dann festzustellen, dass mir arbeitstechnisch damit immer noch zu wenig geboten wurde..weshalb ich in den Rehasport ging, und erst die Ausbildung für Orthopädie abschloß, um dann nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch reifere Erwachsene sportlich anzuleiten.

Im Sommer machte ich Praktikum in der Physiotherapie, im Herbst schloß ich meine Ausbildung für Rehasport Schwerpunkt Neurologie ab, und im Moment lerne ich für meine B-Lizenz in Innerer Medizin.

Das Vermehren von Wissen macht mir Spaß. Das Unterrichten von Kindern und Senioren in Bewegung ebenfalls. Und die Bezahlung, die mittlerweile bei doppeltem Mindestlohn und regelmäßigem Einkommen liegt, ist befriedigender als Erwartungen verzogener Kinder und ihrer Eltern oder von Abteilungsleitern der Sportvereine angemeckert zu werden. Aber alles kostet seinen Preis..

Und der bedeutet, dass meine kreative Seite stillgelegt ist, während meine rationale Seite lernt und lernt und lernt..oder anleitet und Geld verdient.

Ich hoffe, dass ich bald endlich meine Balance finde.

Die Balance zwischen Kopf und Herz.

Lachen

Manche Menschen haben Fähigkeiten, die andere, egal wie sehr man sie mag, nicht haben.

Mir fehlen Menschen, die mich zum Lachen bringen.

Nick, mein Zwilling, der aufgrund aller Möglichen Umstände keinen Platz in meinem Leben hat, war jemand, der mich zum Lachen bringen konnte.

Nicht, weil er besonders lustig ist. Es war einfach die entwaffnende Art, aufgrund der ich meine Schilde herunterfuhr, und den ganzen Blödsinn,den die Welt zu bieten hat, an mich heranlassen konnte.

Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich einen Lachanfall, aufgrund dessen ich einige Tage sogar Muskelkater hatte. Es war irgendeine total verrückte Geschichte mit seiner Katze während Studienzeiten oder danach, die den Lachanfall auslöste.

Das vermisse ich.

D. und ich lachen viel zu selten zusammen. Und ich liebe es, meinen Kindern beim Lachen zuzusehen, aber ich lächle meistens, wenn sie lachen. Dass ich richtig die Kontrolle verliere, und hilflos lachen muss, kommt unglaublich selten vor.

Mein bester Freund schafft es gelegentlich auch, mich zum Lachen zu bringen, aber wir haben uns mittlerweile seit 3 Jahren nicht gesehen..

Was ist eigentlich schiefgelaufen, dass ich kaum noch Menschen, die mich zum Lachen bringen, in meinem Leben habe? Das war mal ganz anders..Ich gehörte mal zum Club der Kichererbsen.

Die kleinen Dinge

zählen auch. Und sind der Grund, warum die Liebe stirbt. Noch 14 Jahre, bis die Kleine Abitur hat. Dann muss ich eine Entscheidung treffen, der ich mit der Begründung, dass wir Kinder haben, ständig ausweiche.

So alles in allem MAG ich ihn. Manchmal wünsch ich mir, da wäre mehr.

Aber eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, kann ich ihn die meiste Zeit überhaupt nicht ausstehen, finde, dass er ein höchstens mittelmäßiger Vater ist, und rede nur mit ihm, weil ich sonst keinen erwachsenen Menschen hier habe, mit dem ich reden kann. Wobei er einer der Hauptgründe dafür ist.

Die kleinen Dinge. Die beweisen, dass er immer, wirklich immer, nur an sich selbst denkt. Selten kommt es vor, dass er tatsächlich mal nicht nur auf sich fixiert ist. Eigentlich gibt es immer eine Ausrede seinerseits, warum er sich wie ein Arschloch benimmt.

Die Männer in meinem Leben, die ich vermisse, vermisse ich vermutlich auch deswegen, weil sie einfach nur keine Arschlöcher waren. Oder weniger große Arschlöcher, so genau weiß ich das nicht.

Aber ER.. einfach kein guter Mensch.

Es wird lange dauern, bis ich soweit bin, nicht nur auf eigenen Beinen zu stehen, weil ich die letzten 15 Jahre damit verbracht habe, mich ihm anzupassen, sondern auch die Kinder mitzutragen – auf eine Weise, die ihnen genug bietet. Und da ist derzeit der beste Weg, schwierigere(?) Entscheidungen bis dahin zu schieben, dass die Kinder auf eigenen Füßen stehen.

Quer

Positiv getestet. Eigentlich nur, weil meine Kleine für den Kindergarten getestet wurde, und ich ja sowieso da war. Zuletzt habe ich mich Freitagmorgen testen lassen, da war noch alles ok.

Samstag habe ich noch mein Schwimmseminar gemacht, und war abends (nach so viel Schwimmen normal) ziemlich platt. Sonntagmorgen war ich sehr müde, aber da ich unter chronischem Schlafmangel leide, war das nichts besonderes. Ausserdem hat die Allergiezeit angefangen, da ist es nicht ungewöhnlich, wenn ich mal niesen muss.

Sonntagabend hatte ich allerdings ziemliche Bauchschmerzen und Kopfschmerzen, dachte aber, dass die Kopfschmerzen darauf beruhen, dass ich aufgrund des unruhigen Bauches zu wenig getrunken habe..und die Erschöpfung heute Morgen schob ich darauf, dass ich mal wieder zu wenig Schlaf hatte – die Bauchschmerzen gingen spät, und die Kleine hat mich nachts nochmal geweckt, weil sie auf die Toilette musste…

Und heute morgen: Die Kleine war negativ getestet, mein Ergebnis ließ auf sich warten.Also habe ich sie in die Kita gebracht, und war bereits auf dem Heimweg, als ich zwischendrin mein Ergebnis bekam – POSITIV – und direkt vom Parkplatz wieder runterfuhr, um die Kleine abzuholen..

Hoffentlich haben wir niemanden angesteckt. Jetzt habe ich einen Haufen Leute informieren müssen, dass ich infiziert bin- trotz Boosterung. Hoffentlich hab ich niemanden angesteckt.

Wahrscheinlich hat mich ein Kind aus dem Schwimmkurs angesteckt. Da war ein Junge mit Erkältungsanzeichen, der leider so doof war, mich auch noch direkt anzuhusten, und ein Mädchen, das vermutlich Fieber hatte, weil es sehr war war.. Den Jungen habe ich vorhin beim PCR Testzentrum gesehen, mit Maske im Auto seiner Mutter auf dem Rückweg.. da das Zentrum ausserhalb liegt, vermute ich mal, dass er ebenfalls getestet wurde.

Schöner Mist.

Hier sind alle geimpft, und ich sitze mit einer doppellagigen Stoffmaske mit Kopfweh und ein wenig schwindelig auf dem Sofa und fühl mich bäääh. Die Kleine ist knatschig und fühlt sich nicht wohl, wahrscheinlich hat es sie als einzige nicht geimpfte Person im Haushalt auch noch erwischt..

Ich hoffe ihre Symptome halten sich in Grenzen. Auch bei mir..Als Risikopatientin ist die Wahrscheinlichkeit leider höher, dass ich Ärger bekomme.

Bisher fühlt es sich an, wie eine richtig blöde Erkältung mit dickem Kopf und Halsweh. Wenigstens kein Bauchweh mehr..

Schein

S-Schein.. Übungsleiter B, Prävention. Übungsleiter B, Sport in der Ganztagsschule.

Noch 3 Termine, wenn mir Corona nicht in die Quere kommt, bis ich meinen Lehrschein Schwimmen habe.

Am meisten habe ich bisher beim Assistieren/Unterrichten selbst gelernt. Die Informationen aus den Seminaren sind hilfreich, aber reichen lange nicht aus.

Assistieren bei erfahrenen Trainern bringt mehr. Im Laufe des Jahres mache ich noch meine Schein für PRävention, und nächstes Jahr dann wohl auch noch Reha, ggf. auch noch eine Trainerlizenz B im Bereich Fitness.

Neben dem Schwimmunterricht und Kindersport möchte ich irgendwann auch als Personaltrainer arbeiten- entweder für Fitness, oder im Gesundheitsbereich. Ein netter Ausgleich neben den ganzen Konzerten.

Mein Cello und ich

Noch so ein Thema. Das Instrument hat damals meine Mutter ausgesucht, ich wollte damals neben dem Klavier eigentlich Geige oder Querflöte spielen.

Die Schlepperei war einfach scheiße. Ich war klein, relativ muskelfrei, und das Instrument klobig, unhandlich und der Unterricht fand im 3. Stock der Musikschule statt.. Meine Mutter hatte oft bei meinem Vater im Betrieb zu tun, und so durfte ich mit dem BUS und dem blöden Teil durch die Gegend fahren, wenn ich zum Unterricht sollte. Dazu war meine erste Cellolehrerin eine Schreckschraube. Eine eigentlich recht attraktive Frau, die einen furchtbaren Ehrgeiz hatte, aus ihren Schülern Meister des Instrumentes zu machen.

Im Schulorchester war der meistgehasste Lehrer der Schule Dirigent, ein ehemaliges Wunderkind, das seinen Frust dadurch kompensierte, sich zu bemühen, sich durch seine Terrorherrschaft im Orchester und im städtischen Kinderchor und über seine arme Gattin zu profilieren. Da ich im Klavier brillierte, und er sich in seinem Narzissmus von mir gestört fühlte, suchte er immer nach Gründen, an meinem Cellospiel in seinem blöden Orchester zu kritteln..

Ausserdem hatte ich bis in den frühen Nachmittag Schule, Hausaufgaben, und dann meist schon zwei bis später vier Stunden Klavier zu üben. Da hatte ich eh wenig Lust, noch mehr Musik zu machen, erst Recht nicht in einem Ausmaß, das die Schreckschraube zufrieden gestellt hätte..

Einziger Anreiz war, dass im Schulorchester mein langjähriger Schwarm spielte.. er war unser „erstes Cello“ und saß vor mir.